Flexibilisierte Arbeitszeiten, sogenannte Work-Life-Integration, vorgezogene Deadlines oder verspätete Lieferungen, Übernahme von Aufgaben in Notfällen, das alles erhöht die Gleitzeitsalden und das eigene gesundheitliche Risiko.

Ob der Zuständigkeitsrahmen im Assistenz- oder Sachbearbeitungsbereich erhöht wird, ob im Entwicklungsbereich Akquisitions- oder andere Managementaufgaben delegiert werden, es muss eine Strategie für ausgewogenes Zeitmanagement gefunden werden.

Die Vorgabe von Arbeitsergebnissen ohne Berücksichtigung der notwendigen Arbeitszeit führt zu einer erhöhten Drucksituation und provoziert Konkurrenz und Wettbewerb innerhalb der Belegschaft. Vielfach werden Ziele wohlüberlegt so definiert, dass die individuelle vertragliche Arbeitszeit zu deren Erreichung gar nicht genügt.

Insbesondere angesichts der sich ausbreitenden mobilen Büros mit verstärkter Ausnutzung von Wechsel- und Heimarbeitsplätzen wird die Arbeit zunehmend in Bereiche außerhalb der Betriebsöffnung geschoben. Die Freizeit wird somit zerstückelt und die Hürde zur Selbstausbeutung schon wieder ein Stück tiefer gelegt.

Die Liste EIINS wird sich auch weiterhin für eine faire Vergütung der Flexibilität der Kolleginnen und Kollegen in einer geeigneten individualisierten Geld/Freizeit-Relation bei unbeschränkten Karrierechancen einsetzen.

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Gerd Völksen
Siemens Corporate Technology
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last updated: 17.12.2019